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Schützen Sie Ihre Karten: Praktische Schritte zur Verhinderung von RFID-Diebstahl

2025-10-25 09:30:29

Da kontaktloses Bezahlen allgegenwärtig wird, wächst die Sorge vor RFID-Diebstahl (Radio-Frequency Identification). Kriminelle, die mit tragbaren Scannern ausgestattet sind, können Kreditkartendaten ohne physischen Kontakt elektronisch stehlen – eine Bedrohung, die als „Skimming“ bezeichnet wird. So schützen Sie Ihre Finanzdaten.

RFID-fähige Karten nutzen elektromagnetische Wellen zur Übermittlung von Zahlungsdaten. Obwohl diese Technologie praktisch ist, kann sie für Hacker, die billige, leicht zugängliche Geräte verwenden, anfällig sein. Der Schutz Ihrer Karten ist jedoch einfacher, als Sie vielleicht denken.

1. Verwenden Sie eine RFID-blockierende Brieftasche oder Hülle
Speziell entwickelte Geldbörsen, Hüllen und Kartenetuis mit einer Auskleidung aus metallischen Materialien (z. B. Aluminium oder Kupfer) bilden einen Faradayschen Käfig, der unbefugte Scans blockiert. Diese sind erschwinglich und online oder im Einzelhandel weit verbreitet.

2. Stapeln Sie mehrere Karten zusammen
Wenn mehrere RFID-Karten nahe beieinander platziert werden, kann es zu Signalstörungen kommen, wodurch es für Scanner schwieriger wird, einzelne Daten zu lesen. Dies ist zwar nicht narrensicher, stellt aber eine zusätzliche Schwierigkeit für Diebe dar.

3. Überprüfen Sie die Kontoauszüge regelmäßig
Überwachen Sie regelmäßig Bank- und Kreditkartentransaktionen. Durch die frühzeitige Erkennung verdächtiger Aktivitäten können erhebliche finanzielle Verluste verhindert werden. Aktivieren Sie Echtzeit-Transaktionswarnungen, wenn Ihre Bank diese anbietet.

4. Entscheiden Sie sich für Karten ohne RFID
Wenn Sie Tap-to-Pay selten nutzen, fordern Sie bei Ihrer Bank eine Version ohne RFID an. Viele Institutionen geben noch immer klassische Chip- und PIN-Karten aus.

5. Vermeiden Sie DIY-Hacks zur „Signalblockierung“.
In Online-Tutorials wird zwar empfohlen, Karten in Folie einzuwickeln, dadurch kann jedoch der Magnetstreifen oder Chip der Karte beschädigt werden. Investieren Sie stattdessen in zertifizierte RFID-blockierende Produkte.

Experteneinblick
Cybersicherheitsexpertin Dr. Lena Mitchell rät: „RFID-Diebstahl ist selten, aber möglich. Das eigentliche Risiko liegt in der übermäßigen Weitergabe von Daten online oder durch Phishing-Betrug. Stellen Sie digitale Hygiene vor physischen Schutz.“

Obwohl RFID-Diebstahl seltener vorkommt als Online-Betrug, sorgen proaktive Maßnahmen für Sicherheit. Kombinieren Sie physische Schutzschilde mit einer sorgfältigen Kontoüberwachung, um potenziellen Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein.