Aktuelle Branchennachrichten als Referenz
Suchen Sie hier nach Produktneuigkeiten zur RFID-Zugangskontrolle. Verfolgen Sie unser Update auch auf Facebook, LinkedIn, Youtube, Twitter. Goldbridge ist Ihre Quelle für aktuelle, objektive RFID-Produktneuigkeiten und -Informationen.
Was ist RFID?
RFID steht für Radio-Frequency Identification und bezieht sich auf die Verwendung von Radiowellen zur Erfassung elektronisch gespeicherter Informationen auf einer RFID-Karte oder einem RFID-Tag.
Wer hat RFID erfunden?
Charles Walton, Jahrgang 1921, ist vor allem als erster Patentinhaber für das RFID-Gerät (Radio Frequency Identification) bekannt. Viele Einzelpersonen trugen zur Erfindung des RFID bei, aber Walton erhielt insgesamt zehn Patente für verschiedene RFID-bezogene Geräte, darunter seinen wichtigsten Entwurf aus dem Jahr 1973 für einen „tragbaren, radiofrequenzemittierenden Identifikator“. Dieses Patent wurde 1983 erteilt und trug als erstes das Akronym „RFID“. Er legte den Weg fest, der RFID auf den Weg zu einer weltweiten Verbreitung und Inbetriebnahme brachte, und erhielt dafür den passenden Titel „Der Vater von RFID“. Walton starb 2011 im Alter von 89 Jahren und wird für immer in der Geschichte der RFID-Technologie verewigt.
Wie funktionieren RFID-Karten?
Die RFID-Technologie besteht aus zwei Komponenten – dem Lesegerät und der RFID-Karte.
Das Lesegerät besteht aus zwei Teilen – einem Transceiver und einer Antenne. Das Lesegerät sendet über Funkwellen Energie an die Karte und erzeugt so Strom über ein Phänomen, das als elektromagnetische Induktion bekannt ist.
Die RFID-Karte besteht aus zwei Teilen – einer Antenne und einem Mikrochip, die durch eine sichere Verbindung miteinander verbunden sind und einen integrierten Schaltkreis bilden. Der Mikrochip speichert und verarbeitet Daten und die Antenne empfängt und sendet Daten. Sobald die RFID-Karte mit Strom versorgt wird, übermittelt sie ihre Daten, normalerweise ihre Seriennummer, innerhalb einer Millisekunde an das Lesegerät.
Nehmen Sie zum Beispiel eine Oyster-Karte: Platzieren Sie eine Oyster-Karte in der Nähe eines geeigneten RFID-Lesegeräts, und zwischen dem Lesegerät und dem Chip Ihrer Oyster-Karte entsteht ein elektromagnetisches Feld. Dadurch können Daten vom Lesegerät auf Ihre Karte übertragen werden, die anzeigen, ob Sie eine Etappe Ihrer Reise begonnen oder beendet haben. Die Oyster-Karte empfängt Daten und das Lesegerät zeichnet die eindeutige Benutzer-ID der RFID-Karte auf, sodass Sie sich das Ganze wie ein abgestempeltes Papierticket vorstellen können. Das Lesegerät prüft außerdem, ob auf der Karte eine gültige Travel-Karte oder genügend Umlageguthaben für die Fahrt vorhanden ist, und schreibt dann die Daten darauf zurück.
Sind RFID-Karten sicher?
Wie jede Technologie hat RFID eine Schwäche: Durch die Übertragung von Daten über ein Funksignal sind Sie anfällig für Betrug. Jedes kostengünstige RFID-Lesegerät oder ein NFC-fähiges Smartphone in unmittelbarer Nähe Ihrer Karte kann zum Diebstahl Ihrer Kartennummer, des Ablaufdatums und sogar der Details Ihrer letzten 10 Transaktionen verwendet werden – diese Praxis wird als Kreditkarten-Skimming bezeichnet.
RFID-Karten, Tags oder Wearables – was ist das Beste?
Dies hängt von der Umgebung, Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget ab. Wenn Sie temperaturempfindliche Waren verfolgen möchten, empfehlen wir RFID-Tags. Wenn Sie möchten, dass Ihr Festival bargeldlos abläuft, ist ein RFID-Armband die perfekte Wahl.
RFID kann in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden.


